Mitbewohner im Speicher

Was hatten wir nicht schon für Tiere in und am Haus: Eulen, die direkt vor die Nebeneingangstüre schei…, Wespennester, deren Bewohner irgendwann den Weg ins Schlafzimmer fanden und Mitten in der Nacht zugestochen haben, Ratten im Lichtschacht und im Mauerspalt zum Nachbarn. Die Vogelnester, die uns mit Ihrem Gezwitscher und den Resten der Verdauung ihrer Insassen verwöhnen will ich nur am Rande erwähnen.

Das reicht eigentlich, sollte man denken! Nun aber die nächste Stufe von „Natur Pur“: Seit dieser Woche wissen wir sicher, dass wir im Dach eine Kolonie Fledermäuse haben. Das war sogar noch besser, als „normale“ Mäuse, weil die eben nichts zerfressen und sich nur im Sommer einnisten. So weit – so gut. Gestern aber war die erste Fledermaus in der Wohnung. Leider tot und sicher ein Einzelfall – Denkste! Heute Nummer zwei und drei und irgendwie sieht es so aus, als wären noch mehr davon im Speicher. Also, Treppe nach oben abkleben und hoffen, dass nicht irgendwo in der Wohnung noch so ein Teil rumliegt.

Mal sehen, wie wir die Viecher wieder los werden?